Am vergangenen Sonntag verwandelte sich die Rosenkranzkirche in einen Ort, an dem „Helau“ und „Hallelujah“ erstaunlich gut Hand in Hand gingen.
Als Gastgeber durften wir miterleben, wie Pfarrer Georg Klar die Kanzel gegen die Anklagebank tauschte – ganz ohne Talar, dafür in der Robe eines Anwalts.
In seinem gereimten Plädoyer als „Anwalt für Gottes Gerechtigkeit“ nahm er kein Blatt vor den Mund.
Er zitierte die Mächtigen dieser Welt vor sein geistiges Gericht und sparte auch nicht mit Kritik an den eigenen Reihen: Missbrauch wurde ungeschönt als „Unmenschlichkeit“ benannt.
Dass dabei auch das Zölibat hinterfragt wurde und ein deutliches Plädoyer für mehr „Frauenpower“ durch den Kirchenraum hallte, gab dem Vormittag eine erfrischend ehrliche Note.
Gemeindeleiterin Karin Farrenkopf-Párraga führte durch die Liturgie und sorgte dafür, dass trotz Prinzenpaar, Garden und Narrenmarsch der geistliche Kern nie verloren ging.
Nach dem Gottesdienst fand die Gemeinschaft ihre Fortsetzung bei fairem Kaffee und süßen Leckereien:
Während man sich einen Schaumkuss gönnte, luden die Mainaschaffer Kommunionkinder zum Kuchenverkauf ein.
Ein rundum gelungener Vormittag, der gezeigt hat, dass Kirche alles sein darf – nur nicht langweilig.
Vielen herzlichen Dank an Doris Hock für die tollen Bilder.
-Nicole Steidl-
Ein paar Impressionen vom Faschingsgottesdienst 2026 (für Vollständige Größe auf das Bild klicken):












